Ein Tag in Retz mit der NÖ-Card - wir haben den Erlebniskeller und die Windmühle erkundet

Hallo Reisende/r!

Mein Freund und ich waren vor ein paar Tagen in Retz. Das ist eine Gemeinde im Bezirk Hollabrunn (Weinviertel). Wie es sich für diese Ortslage gehört, ist die Ortschaft bekannt für ihren Wein. Am besten schaust du in Retz im September vorbei, genauer gesagt zwischen 23. und 25. da ist das Weinlesefest am Hauptplatz, wo du den Retzer Wein kostenlos probieren kannst solange du möchtest und vielleicht sind wir auch dort. :)

Gleich zu Beginn fanden wir mein Schloss, einladender kann eine Ortschaft doch gar nicht sein, oder? ;)



In der Stadt gibt es auch eine Ausstellung zu besichtigen, bei uns ist sich das aber aus Zeitgründen leider nicht ausgegangen.



Der Retzer Erlebniskeller

In voller Pracht kann man die 20 km langen Weinkellergänge nur mit einer Führung besichtigen. Der Führer war ein Ortsansässiger und hatte, wie es auf österreichisch heißt, "an schme drauf". Bevor es in die Tiefe ging durften wir noch die Rathauskapelle besichtigen, welche mit vielen Details wirklich beeindruckend war. Mit etwa 10 Grad wird es im Retzer Erlebniskeller schnell einmal kalt, also empfehle ich dir eine Jacke mitzunehmen. Am Ende durften wir Wein verkosten, der Weinviertler DAC war gar nicht einmal so schlecht. ;) Dabei drinke ich eigentlich keinen Wein, sondern eher Veilchensekt oder ähnliches.
Besonders beeindruckend finde ich, dass die gesamten Kellergänge in Sand gegraben wurden. Vor tausendenden von Jahren hat es bei uns nämlich ausgesehen wie in der Karibik. ;)

Vor dem Rathaus.

Der Altar der Rathauskapelle.

Die Orgel der Rathauskapelle.

Auch digitale Medien kommen zum Einsatz und erzählen Geschichten von früher.

In Retz werden 2/3 Weißwein und 1/3 Rotwein hergestellt.

Den Kopf stößt du dir nicht in den langen Weinkellergängen.

Alles war hübsch dekoriert und neben überdimensionalen Weinfässern gab es auch etwas kleiner Gefäße.

Der Blick nach oben.

Die Windmühle

Zu Fuß erreicht man die Windmühle vom Hauptplatz in ungefähr 15 Minuten und dank der tollen Aussicht ist es die Bewegung auf jeden Fall wert. Mit dem Auto geht's zwar schneller, aber man kann es bestimmt nicht so genießen.
Auch heute wird die Mühle noch genutzt um Mehl zu mahlen, man kann Vorort auch einen Brotback-Workshop mitmachen. Wir haben das leider erst nach unserer Führung erfahren, aber wir wohnen ja nicht allzu weit weg, vielleicht zieht es uns noch einmal zur Windmühle hinauf.
Wein ist sowas wie das Ortsgetränk von Retz, deshalb durften wir auch von der Familie Bergmann einen Wein verkosten. Für Kinder oder Nichtweintrinker gab es einen rosé Traubensaft, der uns überzeugt hat und für 3€ die Flasche kann man sich doch auch einmal etwas gönnen.

Nach ungefähr 7-8 Minuten Fußweg sahen wir das Schild zur Windmühle.

Auch in der Stadt wird auf die Windmühle aufmerksam gemacht.

Die versprochene wunderschöne Aussicht, sie ist viel überwältigender wenn man dort oben steht.

Würde ich in Retz leben, wäre das mein Lieblingsplatz.

Die Windmühle.

Die Aussicht von den Weinbergen aus.

Eine alte Windmühle als Hotel, perfekt für Gäste die eine weite Anreise haben.

Müde aber positiv gestimmt ging es dann ab nach Hause.

Warst du schon einmal in Retz oder in einer anderen Ortschaft im Weinviertel?


Viel Spaß am Weinlesefest ;) und einen tollen Start ins Wochenende
deine Julia

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